Erhebungsinstrumente

Instrument

Vorgehensweise

Ziele

Zeitpunkt

(1) Fachspezifische Mediensystematisierung
Arbeitspaket 1.1

Die Vertreter der Fachgesellschaften werden hinsichtlich der wichtigsten fachspezifischen elektronischen Medien im Rahmen folgender Kategorien befragt:

a) Bibliographische
elektronische Dienste
b) Volltextrecherche- und Bestelldienste
c) CD-ROMs
d) Individuelle Formen der wissenschaftlichen Online-Kommunikation

 

 

Erhebung des Status Quo

Voraussetzung für die Erhebung der Nutzung des fachspezifischen Angebotes elektronischer Informationen

April bis Juni 00

(2) Durchführung von problemzentrierten Expertengesprächen mit IuK-Beauftragten von acht wissenschaftlichen Fachgesellschaften und den jeweiligen Fachbereichen an der Uni Bochum und eines/einer Bibliotheksmitarbeiters/ mitarbeiterin
Arbeitspaket 1.1

Leitfadeninterviews

Erhebung praxisnaher Erkenntnisse über Angebot, Nutzung und mögliche Potenziale elektronischer Medien, die bereits auf mögliche technische, institutionelle und soziokulturelle Nutzungsbarrieren sowie auf Veränderungen in der Wissensaneignaung von Studierenden hinweisen sollen

 

April bis Juni 00

(3) Durchführung einer Befragung der Dekane zur Feststellung des Institutionalisierungs-
grades (Vollerhebung)
Arbeitspaket 1.2

Verschickung eines schriftlichen Fragebogens an alle Dekanate der zu untersuchenden Fachbereiche/Fakultäten (Anzahl 900)

Repräsentativität

Ermittlung der Formen der Institutionalisierung, wie z. B. Verankerung in der Studien- und Prüfungsordnung, Zitationsrichtlinien oder “Medienkompetenz” als Lehrgebiet

Juli bis August 00

(4) Durchführung einer schriftlichen Befragung des Hochschul- lehrpersonals
Arbeitspaket 1.3

Erprobung des  standardisierten Fragebogens in sechzehn qualitativen Interviews mit Hochschullehrenden (“early adopters” und “laggards”)

 Festlegung der Stichprobengröße in Abhängigkeit von der Rücklaufquote eines Pretests mit ca. 100 Hochschullehrenden

 Verschickung eines schriftlichen Fragebogens an voraussichtlich ca. 2000 Hochschullehrende

 

Repräsentativität

Ermittlung von Erkenntnissen über Barrieren, Potenziale und Nutzung elektronischer Fachinformationsmedien, über die Einstellungen des Lehrpersonals hinsichtlich ihres Einsatzes, erste Erfahrungen mit Veränderungen der Lehrinhalte durch die elektronischen Fachinformationsmedien sowie über Auswirkungen demographischer Faktoren (Alter, Geschlecht) auf dier Nutzung.

August bis Oktober 00

(5) Durchführung einer explorativen Befragung von Studierenden
Arbeitspaket 1.4

Durchführung von sechzehn problemzentrierten Interviews von “early adopters” und “laggards”

Ermittlung von ersten Erkenntnissen

  • zu Verbreitungs- und Nutzungsmuster n elektronischer Fachinformations -medien,
  • zu Einstellungen gegenüber neuen Medien,
  • zu den Barrieren der extensiveren und intelligenteren Nutzung – insbesondere durch die Befragung der NachzüglerInnen –,
  • zu den Potenzialen – durch die Interviews mit den VorreiterInnen in der Techniknutzung, sowie
  • zu den Formen der Veränderung von Lernen, Wissens-
    aneignung und Wissensstruktur en.

 

September 00

(6) Standardisierte Befragung von Studierenden
Arbeitspaket 1.4

Festlegung der Stichprobengröße in Abhängigkeit von der Rücklaufquote zweier Pretests

 

Verschickung eines schriftlichen Fragebogens an voraussichtlich ca. 10.000 Studierende

Siehe (5)

Repräsentativität

Ermittlung “objektiver” Aspekte z. B. Hardwareausstattung, Zuordungsmerkmale (Hochschule, Fachrichtung, etc.)

 

Oktober bis Dezember 00

(7) Logfileanalyse
Arbeitspaket 1.5

Anonymisierte Analyse eines Studentenserver

Anonymisierte Analyse eines Fachinformationsservers

Anonymisierte Analyse eines Dokumentenlieferdienstes

 

empirische Daten über tatsächliches Nutzungverhalten von Internet und   Fachinformationen bei Studierenden

 

September bis  Dezember 00

(8) Durchführung von fünf studentischen Perspektiv-Workshops
Arbeitspaket 3

Identifikation eines geeigneten Teilnehmerkreises ( ca. 15 studentische TeilnehmerInnen je Workshop; kontrastierend 2 Workshops mit "early adoptern”, zwei mit "laggards”; einer mit weiblichen Studierenden) durch die IuK-Beauftragten und die studentischen Vertreter der Fachbereiche an der Uni Bochum.

Durchführung ganztägiger Veranstaltungen auf der Grundlage der Metaplanmethode

 

Potenziale elektronischer Medien in der Hochschulausbildung

Nutzungshemmnisse

Fach- und geschlechtsspezifische Unterschiede

Evaluation der bisher erarbeiteten Ergebnisse

Vertiefende Einsichten über den Wandel wissenschaftlicher Ausbildungen

Vertiefende Einsichten über den Wandel der Erzeugung und Verbreitung wissenschaftlichen Wissens durch elektronische Medien

Evaluation der bisher entwickelten Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzung elektronischer Medien in der Hochschulausbildung

Definition neuer Maßnahmen

 

Januar – Februar 01